Grand Tour of Switzerland – Teil 5

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Natur, Street

Hier kommt endlich der fünfte und gleichzeitig auch letzte Teil unserer großen E-Auto-Rundreise durch die Schweiz. Wir haben inzwischen Fribourg wieder verlassen. Noch immer ächzen und schwitzen wir unter der grossen Hitze. Sie macht uns zwar gehörig zu schaffen, die gute Laune lassen wir uns aber dennoch nicht verderben. Dafür ist die Schweiz ein viel zu faszinierendes Land. Zudem stehen ja noch ein paar weitere Highlights auf dem Programm. Also los!

Ihr habt die Teile 1 bis 4 noch nicht angeschaut? Kein Problem. Der Button bringt euch direkt an den Anfang unserer Schweizrundfahrt:

Gruyères – Ursprungsort unseres Lieblingskäses

Den ersten Höhepunkt im buchstäblichen Sinn bildet heute das hübsche Städtchen Gruyères. Von hier stammt der gleichnamige Rohmilch-Hartkäse (deutsch auch als Greyerzer bezeichnet), der seit vielen Jahren aus unserer Küche nicht wegzudenken ist. Es gibt nun einmal keinen anderen Käse, der besser geeignet wäre, ein schlichtes Kartoffelgratin in eine echte Delikatesse zu verwandeln.

Aus Gruyères stammt der weltberühmte Käse.

Heute besuchen wir nun zum ersten Mal seinen Ursprungsort. Wie bei einem Bergkäse nicht anders zu erwarten, geht es nach Gruyères ganz schön weit hinauf. Die letzten Höhenmeter vom Parkplatz in den Ort müssen wir sogar zu Fuß bewältigen. Nun, es lohnt sich. Neben einem überaus malerischen Stadtbild (und dem unvermeidlichen Touristenkitsch) bietet Gruyères auch eine herrliche Aussicht in die umliegenden Berge. Gekrönt wird das alles von einer trutzigen Burg, die nicht nur die Stadt, sondern auch jene Lagerräume zu bewachen scheint, in denen der weltberühmte Käse reift.

Das Städtchen ist sehr hübsch und…
…wird von der Burg bestens bewacht.

malerische Holzbrücke bei Lessoc

Den nächsten Stopp legen wir in Lessoc ein. Jedoch ist nicht der Ort selbst unser Ziel. Wir sind vielmehr auf der Suche nach einer romantischen Holzbrücke über die Saane, die laut unserem Reiseführer tief im Wald auf dem Weg nach Montbovon zu finden sein soll. Zwar sind wir uns nicht so ganz sicher, an der beschriebenen Stelle angekommen zu sein, stellen aber dennoch unser Auto ab und wagen einen Spaziergang. Wenn wir richtig liegen, sollten wir die Brücke auf diese Weise bald erreichen. Tatsächlich haben wir Glück. Bereits nach wenigen Hundert Metern taucht sie vor unseren Augen auf. Man hat uns nicht zu viel versprochen: Idyllischer könnte so eine – an sich schon recht malerische – Holzbrücke kaum gelegen sein, als hier an der wildromantischen Saane mitten im Wald.

Was ist romantischer? Die altehrwürdige Holzbrücke oder…
…die Saane, die unter ihr hindurchfließt?

Rougemont

So allmählich nähern wir uns dem heutigen Tagesziel, einem Hotel in Spiez am Thuner See, das wir für unsere nächste Übernachtung gebucht haben. Auf dem Weg dorthin legen wir noch einen kurzen Stopp in Rougemont ein. Bei einem Bummel durch den Ort bewundern wir das Schloss, die Kirche und einige Chalets wegen ihrer freundlich wirkenden Schindeldächer. Mit der Bergkulisse im Hintergrund sehen sie sehr hübsch aus. Leider lässt sich kaum eine geeignete Perspektive für brauchbare Fotos finden, so dass ich mich letztlich mit Aufnahmen der Kirche zufriedengebe.

Die mit Schindeln gedeckte Kirche…
…überzeugt gerade durch ihre Schlichtheit auch im Inneren.

Spiez

In Spiez haben wir zum Glück ein Hotel gebucht, das nicht nur unmittelbar am Thuner See liegt, sondern zu unserer Freude auch einen direkten Zugang zum Wasser hat. Genau das Richtige nach einem wieder einmal extrem heißen Tag. Erst gegen Abend können wir uns dazu aufraffen, ein wenig durch den Ort zu schlendern. Zum Glück wird es jetzt im Juni erst sehr spät dunkel, so dass uns genug Zeit bleibt, den kleinen Ort in aller Ruhe zu erkunden.

Am Abend wird es endlich angenehm…
…in den Gassen von Spiez am Thuner See.

Harder Kulm

Von Spiez geht es am nächsten Morgen weiter nach Bern, wo wir zwei Nächte bleiben werden. Unterwegs steht in Interlaken ein weiter Höhepunkt (in doppelter Hinsicht) auf unserem Programm: Wir wollen mit der Harder-Standseilbahn zum Aussichtspunkt Harder Kulm fahren. Von dort, so verspricht es unser Reiseführer, soll sich uns dann ein großartiger Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau eröffnen sowie auf den Thuner- und Brienzersee.

Am Harder Kulm wird den Touristen…
…eine Menge geboten.

Überraschenderweise finden wir nur wenige Meter vom Startpunkt der Standseilbahn entfernt einen Parkplatz für unser Auto – sogar ohne zeitliche Begrenzung. Jetzt noch schnell (und zu gesalzenen Preisen) eine Fahrkarte kaufen – und schon geht’s hinauf zum Kulm. Was uns dort erwartet, übertrifft in jeder Hinsicht unsere Erwartungen: Die Aussicht ist fantastisch, der Rummel gewaltig, der Alpenkitsch unbeschreiblich. Ganz offensichtlich haben die Schweizer nicht nur eine großartige Natur zu bieten, sondern auch das Talent und den Willen, diese auf Teufel komm raus zu vermarkten.

Selbst vor Eiger, Mönch und Jungfrau…
…macht der Alpenkitsch keinen Halt.

Kitsch hin, Marketing her – Tatsache bleibt jedenfalls: Es gibt nicht viele Orte, an denen man solch ein Panorama geboten bekommt; jedenfalls nicht viele, die sich ganz ohne stundenlange schweißtreibende Bergwanderungen erreichen lassen. Dafür kann man es wohl schon einmal in Kauf nehmen, sich dieses Vergnügen mit Hunderten anderer Bergfreunde zu teilen. Und von dem dargebotenen Touristenkram muss man ja nichts kaufen.

Tunnelblick aus der fahrenden Standseilbahn

St. Beatus-Höhlen

Vermutlich ist heute der mit Highlights am reichlichsten gespickte Tag unserer Reise. Nach dem soeben genossenen Weitblick erwartet uns schon bald so etwas wie das komplette Gegenteil: In Sundlauenen erklimmen wir den steilen Weg zum Eingang der Beatus-Höhlen. Wie schon die Grotte de l’Orbe dürfen wir auch diese Tropfsteinhöhle ganz nach unserer eigenen Lust und Laune durchwandern.

Der steile Aufstieg zur Höhle in der prallen Sonne erweist sich als äußerst schweißtreibend .
Dafür ist es drinnen dann herrlich kühl – und atemberaubend schön.
Überaus beeindruckend sind die unterirdischen Wasserfälle.

Wieder können wir uns nicht sattsehen an all den bizarr geformten Kalkgebilden, den unterirdischen Wasserfällen, aber auch an der im Schein des Kunstlichts hier prächtig gedeihenden Flora. Zu unserem Erstaunen wird Letztere geduldet. Offenbar sieht man das in der Schweiz gelassener als in den uns bekannten deutschen Tropfsteinhöhlen.

Immer wieder faszinieren uns die Spiegelungen.
Hier scheinen Tropfsteine und Farne um die Wette zu wachsen.
…und noch mehr Wasserfälle.

spektakuläre Fußgänger-Hängebrücke bei Sigriswil

Bevor wir am späten Nachmittag unser Tagesziel Bern erreichen, besuchen wir noch die spektakuläre Fußgänger-Hängebrücke in Sigriswil. Ohne Ticket geht hier gar nichts, aber das Erlebnis ist die paar Franken definitiv wert. In luftiger Höhe wandern wir zur anderen Talseite und nach einiger Zeit wieder zurück. Dabei eröffnet sich uns erneut ein herrliches Panorama. Noch faszinierender ist aber die spektakuläre Brücke selbst. Wir sind nicht zum ersten Mal davon beeindruckt, mit welchem Aufwand die Schweizer nahezu jede Region ihres bergigen Landes verkehrstechnisch zugänglich machen.

Höhenangst sollte man beim Überqueren der Brücke besser nicht haben.

Bern

Als Bundesstadt übernimmt Bern die Funktion der Schweizer Hauptstadt. Bei Weitem nicht nur wegen ihrer charakteristischen Laubengänge rechnet man die mittelalterliche Altstadt zu den schönsten ihrer Art überhaupt. Kein Wunder also, dass sie längst in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Als sei das alles noch immer nicht genug, kuschelt sich diese ganze Pracht äußerst malerisch in eine sie umschließende Schleife der Aare.

Was wäre Bern ohne seine Zytglogge?

Wir sind vor allem für die schattigen Laubengänge dankbar. Dort lässt es sich an einem wieder einmal viel zu heißen Tag einigermaßen aushalten. Unser Plan: Wir werden auch heute sehr tapfer sein und trotz Hitze unverdrossen die Berner Altstadt erkunden. Zur Abkühlung wollen wir aber immer wieder kurze Erholungspausen in einem der vielen Cafés im angenehmen Schatten der Arkaden einlegen. So sollten wir nicht nur unser Besichtigungsprogramm durchhalten können, sondern wir würden uns gleichzeitig ein wenig in die Berner Lebensart einfügen. In den Cafés treffen wir nämlich auch auf sehr viele Einheimische.

Die Aare umfließt in einer Schleife…
…beinahe die gesamte Altstadt.

Überhaupt scheint es sich hier ziemlich gut leben zu lassen. Trotz der überschaubaren Größe hat Bern neben dem wunderschönen Stadtbild auch in den Bereichen Kultur, Freizeit und Warenangebot enorm viel zu bieten. Nicht vergessen sollte man zudem die fantastische Natur ringsherum. Man wird lange suchen müssen, um anderswo eine auch nur annähernd so reizvolle Kombination zu finden.

Das spätgotische Münster…
…entfaltet eine würdevolle Pracht…
…und ist gleichzeitig lebendiger Mittelpunkt.

Eigentlich wollte ich Bern auch noch am Abend zur blauen Stunde fotografieren. Dabei hätten vermutlich ein paar schöne Aufnahmen entstehen können. Aber leider war bei uns trotz all der Ruhepausen irgendwann am späten Nachmittag die Lauft raus. Den von Minute zu Minute größer werdenden Verlockungen einer kühlen Dusche und eines faulen Schmökerabends auf der Hotelcouch hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen. Der Fotograf in mir wollte zwar noch protestieren, brachte aber nicht viel mehr als ein resigniertes (oder war es gar ein erleichtertes?) Seufzen zustande.

einer von über einhundert Berner Brunnen
Laubengänge schützen beim Einkaufsbummel vor Hitze und Regen.

Willisau

Gut ausgeruht brechen wir am nächsten Morgen in Richtung unseres nächsten Hotels in der Nähe von Luzern auf. Auf dem Weg dorthin nehmen wir uns wieder viel Zeit für einige Zwischenstopps. Der erste führt uns in das hübsche Städtchen Willisau. Wir entschließen uns zu einem kleinen Bummel, geraten aber schon nach wenigen Metern in ein physikalisch absolut nicht erklärbares Kraftfeld, das uns mit aller Macht in ein gemütliches Café zieht. Zentrum dieses Kraftfelds scheint die überaus gut bestückte Kuchentheke zu sein. Erst durch die Verlagerung eines Teils der anziehenden Masse von der Theke in unsere Mägen gelingt es uns, die Wirkung zu neutralisieren. Somit können wir unseren geplanten Bummel durch Willisau am Ende doch noch fortsetzen.

Willisau ist ein bunt geschmücktes und…
…sehr einladend wirkendes Städtchen.

Sursee

Ein ganz ähnliches Erlebnis kommt noch einmal in dem in Teilen gotischen Städtchen Sursee auf uns zu. Diesmal können wir den rätselhaften Effekt durch den Verzehr eines Eisbechers bannen. Wer jetzt zu dem Schluss kommen sollte, wir seien ganz schön verfressen, der liegt selbstverständlich komplett falsch. Wir besuchen all diese Cafés ja nur, um uns ein wenig von der Hitze zu erholen. Im Grunde geht es uns auch hier in Sursee nach der anstrengenden, aber lohnenden Besichtigung des Ortes bloß um ein schattiges Plätzchen. Den Verzehr von Kuchen oder Eis nehmen wir notgedrungen in Kauf, da man in so einem Café nun einmal irgendetwas bestellen muss. Ich hoffe sehr, diese Ausrede klingt jetzt in euren Ohren glaubwürdiger als in meinen eigenen.

Sursee hat noch eine Menge historische Bausubstanz zu bieten…
…aus der das spätmittelalterliche Rathaus hervorsticht.

Wasserschloss Hallwyl

Am Nachmittag schlägt das Wetter gerade in dem Moment um, als wir einen kleinen Spaziergangs rund um das Wasserschloss Hallwyl machen. Heute war es zuerst noch ein wenig heißer als an den Tagen zuvor, später wurde es zudem auch unangenehm schwül. Der Regen kommt für uns deshalb nicht völlig überraschend. Er stellt auch kein großes Problem dar, denn es ist kurz danach schon wieder so heiß, dass wir in Nullkommanichts trocken sind. Und wirkt das Schloss unter dem wolkenverhangenen Himmel nicht sogar noch ein klein wenig trutziger als bei strahlendem Sonnenschein?

Schloss Hallwyl stammt großteils aus dem 13. Jahrhundert…
…und ist eines der bedeutendsten…
…Wasserschlösser der Schweiz.

Luzern

Nach all diesen Tagen, da die Sonne erbarmungslos vom Himmel brannte, mögen wir es am nächsten Morgen kaum glauben: Tief hängen dichte graue Wolken über dem Vierwaldstättersee. Damit können wir unseren Plan für heute vergessen. Gleich am Morgen wollten wir eigentlich nach Alpnachstad und dann mit der Zahnradbahn weiter auf den Pilatus fahren. Unser Reiseführer hat uns versprochen, von dort oben einen großartigen Blick auf den See zu erleben. Da nun aber Wolken den Gipfel umhüllen, wird das leider nichts mit dem herrlichen Panorama.

An der Seepromenade wirkt das ansonsten ziemlich geschäftige Luzern…
…nicht nur recht edel, sondern auch beinahe ein wenig verschlafen.

Wir beschließen, den Tag stattdessen in Luzern zu verbringen. So schlecht ist dieser Tausch ganz sicher nicht, denn Luzern ist eine außergewöhnlich attraktive Stadt. Allerdings waren wir früher schon einmal dort, so dass uns dieses Mal der Pilatus lieber gewesen wäre. Nun, dort oben im Nebel zu stecken, ergibt natürlich trotzdem keinen Sinn.

Kapellbrücke über die Reuss, hinten die Jesuitenkirche
Uferpromenade der Reuss

Wenn wir ihn schon nicht von oben zu sehen bekommen, spazieren wir wenigstens hier in Luzern an der Promenade des Vierwaldstättersees entlang. Edle Restaurants und Hotels reihen sich wie Perlen aneinander. Nur wenige Meter abseits der höchst geschäftigen Innenstadt könnte man den Eindruck gewinnen, Luzern sei nichts als ein mondäner, aber geruhsamer Badeort.

In Luzern stimmt die Mischung…
…aus Geschäftigkeit, Ambiente und…
…Lebensqualität, wie es für die Schweiz typisch zu sein scheint..

In der Stadt selbst sieht es dagegen ein wenig anders aus. Einheimische wie Touristen wuseln durch die Geschäftsstraßen, die einen meist schnellen Schrittes, die anderen immer wieder verweilend, um die vielen Sehenswürdigkeiten in sich (oder ihr Handy) aufzusaugen. Bei mir ist es nicht viel anders. Ich schaffe es kaum, mit meiner Kamera Schritt zu halten, da sie immer wieder neue Motive aufspürt. Offenbar lässt sich ihr Bilderhunger hier in Luzern kaum bremsen. Verstehen kann ich sie.

Die Spreuerbrücke ist weniger bekannt, aber sie…
…steht der berühmteren Kapellbrücke in nichts nach.

Hammetschwand-Lift

Auf dem Weg nach Zürich, wo unsere Grand Tour of Switzerland nach gut dreieinhalb Wochen enden wird, liegt noch ein letzter Höhepunkt (wieder auch im buchstäblichen Sinn) am Wegesrand: In Obbürgen fahren wir mit dem Auto hinauf zum überraschend großen und alles andere als anheimelnden Bürgenstock Resort. Von dort folgen wir dann einem leichten Wanderweg. Immer wieder eröffnen sich uns unterwegs herrliche Ausblicke. Schon bald erreichen wir die untere Station des höchsten freistehenden Freiluft-Aufzugs Europas. Der wiederum bringt uns in kaum einer Minute weitere 153 Meter höher auf den Aussichtspunkt Hammetschwand.

Hammetschwand-Lift

Heute haben wir im Gegensatz zum Vortag wieder Glück mit dem Wetter. So können wir es nachträglich ganz gut verschmerzen, gestern den Panoramablick vom Pilatus verpasst zu haben. Die Aussicht von der oberen Station des Hammetschwand-Lifts auf den Vierwaldstättersee dürfte kaum weniger eindrucksvoll sein.

Die Aussicht auf den Vierwaldstättersee ist großartig…
…und auch zur anderen Seite lohnt sich ein Blick.

Schwyz

Als überraschend klein erweist sich bei unserem nächsten Stopp jener Ort, dem die Schweiz ihren Namen verdankt. Schwyz hat gerade einmal knapp 17.000 Einwohner – und die verteilen sich auf mehrere Ortsteile. Der eigentliche Flecken Schwyz ist also wirklich nicht groß. Vom sehr ansehnlichen Hauptplatz, der leider auch als Parkplatz dienen muss, hat man einen hübschen Blick auf den Kleinen und den Großen Mythen.

Schwyzer Hauptplatz mit Blick auf beide Mythen
Rund um diesen Platz finden sich einige herrliche Gebäude.
Nur wenige Schritte weiter liegt die idyllische Ital-Reding-Hofstatt von 1609 (heute Museum).

…und was ist mit Zürich?

Damit geht zwar noch nicht unsere Zeit in der Schweiz, wohl aber die Grand Tour of Switzerland heute zu Ende. Am Nachmittag treffen wir uns in der Nähe von Zürich mit unseren Freunden. Morgen werden wir uns gemeinsam diese größte Stadt der Schweiz anschauen. Mit mehr als zwei – nennen wir es mal – Symbolbildern von dort kann ich hier allerdings nicht dienen, denn unsere private Zusammenkunft soll auch genau das bleiben: privat.

In diesem Blogbeitrag muss Zürich leider zurückstehen, wobei…
…sich ein längerer Aufenthalt absolut lohnen würde.

kurzes Fazit unserer Grand Tour of Switzerland

In der ersten Woche war es kalt und nass, danach dann viel zu heiß. Nicht gerade die allerbesten Voraussetzungen, um ein Land ins Herz zu schließen. Und dennoch: Genau das ist geschehen. Ich kann es hier nur noch einmal wiederholen: Vor allem mit ihrer enormen Vielfalt hat uns die Schweiz begeistert. In jedem Tal eine andere Landschaft, unzählige überaus sehenswerte Städte und Städtchen, gleich vier Landessprachen und Menschen aus aller Herren Länder – das alles zusammen macht den besonderen Charme der Schweiz in unseren Augen aus.

Aber im Grunde reicht auch schon ein Restaurantbesuch. Wer könnte ein Land denn nicht mögen, in dem die Speisekarte zum Kalbsbrätkügelipastetli ein Herrgöttli oder wahlweise ein Blöterliwasser empfiehlt?

Sie hat tierisch viel Spaß gemacht, unsere Grand Tour of Switzerland.

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